Zur Anfrage von Michael B. (unter Hinweise und Vorschläge Nr. 4)
Hallo Michael,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Es freut mich besonders, dass Diejenigen, die zum ersten Mal ihr Wahlrecht ausüben-> im blog aktiv werden.
Sie gehören zu einer wichtigen Zielgruppe meiner Kommunalpolitik. Mehrfach betonte ich in meinen Beiträgen, dass wir in einer überalternden Stadt leben. Wir müssen die Jugend in Glauchau halten, die Lebensqualität in Glauchau erhöhen, vor allem jedoch-> Ausbildungsplätze und Arbeitsplätze für die Region schaffen.
Mein Wahlprogramm wird im Laufe der nächsten Woche im blog zur Diskussion gestellt.
Sprechen Sie mit Ihren Freunden, stellen Sie Ihre Fragen, teilen Sie mir Ihre Meinung mit.
Viel wird geredet zu den „Ganztagsschulen“. Investitionen in enormer Höhe flossen und fließen in den Umbau und die Modernisierung unserer Schulen. Die Inhalte der Bildung und Ausbildung stehen auf dem Prüfstand. Die Schüler erhalten die Möglichkeit, in den unterschiedlichsten Arbeitsgemeinschaften tätig zu werden.
Noch gelingt es nicht in genügendem Maße, den Teamgeist (team spirit) zu generieren. Die Identifikation der Schüler- Persönlichkeiten mit ihrem Schul- team ist wenig ausgeprägt. Erfahrungswerte von Schülern und Pädagogen, die im Ausland gesammelt wurden, fließen jedoch nach und nach ein. Ich habe mich mit dem Vorstand des Vereins “ Friends of Lynchburg e.V.“ unterhalten. Unsere Schüler, die in Lynchburg, Virginia waren, spürten bei der Teilnahme am Unterricht und den außerschulischen Aktivitäten in den USA gerade diesen „beflügelnden team-spirit“.
Der Verein macht Städtepartnerschaft erlebbar, organisiert Praktika für amerikanische und deutsche Studenten. Auch private Kontakte werden gepflegt. Ich freue mich darauf, am 14. Mai mit amerikanischen Gästen aus Lynchburg sprechen zu können.
Zu Ihrer Frage meiner politischen Standpunkte:
Zuallererst bin ich ein Demokrat.
Gute Gedanken und Lösungsvorschläge erwachsen in sachlichen Diskussionen. Dabei gibt es unterschiedliche Standpunkte. Gerade in der Kommunalpolitik- der Politik vor Ort- der Politik für die Bürgerinnen und Bürger- sind parteipolitische Querelen eher schädlich. Die Politiker der verschiedenen Fraktionen haben gute Ideen, die es wert sind, einer näheren Betrachtung unterzogen zu werden.
Meine Kandidatur wird von den Parteien mit dem größten Wählerpotenzial unterstützt. Das ist die Entscheidung, die Chance für einen Wechsel wahrzunehmen. Wir haben fähige Mitarbeiter in der Verwaltung, die mit mehr Eigenverantwortung an die Lösung von Aufgaben herangehen möchten. Wir haben viele Bürgerinnen und Bürger in Glauchau, die ihre Kenntnisse und Erfahrungen in ehrenamtliche Arbeit einbringen. Wir müssen diese Ressourcen verantwortungsvoll lenken und leiten.
Zur Sportpolitik soll ein gesonderter Artikel erscheinen. Ihre Frage zur Fußball- Landschaft in Glauchau werde ich dort beantworten.
Nachtrag zum 27.4.2008
27.4.2008 – Frühlingskonzert
Der Frauenchor des Kreiskrankenhauses Rudolf Virchow hat zum Frühlingskonzert in den Saal der Volksbank – Raiffeisenbank Glauchau eingeladen. Der Rothenbacher Männerchor war zu Gast.
Ein sehr angenehmer Nachmittag, es hat sich gelohnt, bei schönem Wetter einen Spaziergang mit dem Konzertbesuch zu tauschen. Der volle Saal signalisierte, dass es andere auch so sahen.
Eine hohes Niveau der Darbietung! Respekt vor allem den Frauen, die mit Freude und viel Virtuosität unter einem exzellenten Chorleiter ihr Hobby genießen, bei aller beruflichen Anspannung.
Lieber Herr Dr. Dresler,
gerade habe ich in Ihren blog „gestöbert“ und ich möchte Ihnen sagen, dass mir Ihre unkomplizierte und frische Art der Kommunikation mit dem „normalen“ Bürger sehr gut gefällt.
Leider kenne ich Sie bisher nicht persönlich. Ich zog erst 1995 nach Glauchau. Mein Mann erzählte mir jedoch, dass Sie zur Wende bereits die Funktion des Oberbürgermeisters inne hatten und sprach mit großer Hochachtung von Ihnen als Mensch und Politiker. Umso mehr freue ich mich nun auf den 14. Mai, denn auch ich sowie mein Sohn sind Mitglieder des Vereins „friends of Lynchburg“ und nehmen an der Sitzung teil.
Einige Gemeinsamkeiten entdeckte ich beim Lesen Ihrers Lebenslaufes. Ich selbst stamme aus Halle/ Saale und studierte von 1973 – 1977 an der damaligen Pädagogischen Hochschule in Zwickau in der Fachrichtung Freundschaftspionierleiter und Staatsbürgerkunde. Seit 19 Jahren arbeite ich nun schon als sozialpädagogische Mitarbeiterin in einer Freizeiteinrichtung in Zwickau mit Kindern, Jugendlichen und deren Familien. Aus diesem Grund habe ich mit besonderem Interesse Ihre Gedanken zur Jugendpolitik in Glauchau gelesen und kann Ihnen nur recht geben, dass alles getan werden muss, um die jungen Menschen hier zu halten. Ich wünsche Ihnen bei der Verwirklichung Ihrer Vorhaben Kraft, Stehvermögen und viele Mitstreiter, die Sie unterstützen! Ich wünsche Ihnen, und mir selbst, dass Ihre Kandidatur von Erfolg gekrönt sein wird! Ein frischer Wind in unserer Kommunalpolitik würde Glauchau sehr gut bekommen.
Ich verbleibe mit den besten Grüßen!
Haldis Lindenhayn