An dieser Stelle werde ich die mir zugegangenen Hinweise unserer Bürgerinnen und Bürger in Auszügen veröffentlichen. Jeder Hinweis wird Ernst genommen! Bitte versuchen Sie, auch bei brisanten Themen sachliche Formulierungen zu nutzen. Die Hinweise werden Beachtung finden und sollen in meinen Gesprächen mit Ihnen diskutiert werden.
Ich versuche, zeitnah auf die angesprochenen Fragen/ Hinweise und Vorschläge zu antworten!
Wofür wir besonderes Engagement erwarten:
Kampf gegen die Digitale Kluft –
ein schneller Internetzugang ist heute für jeden eine wichtige Existenzgrundlage und ein markanter Wettbewerbsfaktor.
Während für Autobahn, Straßen, Wasserversorgung, Entsorgung, Energieversorgung, Wohn- und Gewerbestandorte immense Summen investiert werden und diese Standortfaktoren als existenziell für Bestand und Entwicklung jeder Kommune anerkannt sind, wird dabei absolut vernachlässigt, dass neben den ohnehin überversorgten Ballungszentren auch alle anderen an die „Datenautobahn“ angeschlossen werden müssen und mehr und mehr auch wollen. Unsere Welt ist dynamisch und immer mehr entscheidet die Schnelligkeit über den Erfolg. Wer also am wirtschaftlichen Erfolg partizipieren will, muß schnell sein können – und in einer Informationsgesellschaft, wo die Wirtschaft ihre Potenziale auch immer stärker im Internet entdeckt und entfaltet – entscheidet Schnelligkeit im besonderen Maße. Es wird höchste Zeit, dass jeder Kommunalpolitiker erkennt, welche Möglichkeiten genutzt werden können, wenn den Bürgern und besonders den Gewerbetreibenden, Selbständigen, Unternehmen im Ort schnelle Internetzugänge bereitgestellt werden – schnell und effektiv – mit den Kapazitäten des Globalplayers Telekom oder ohne diese. Alternativen gibt es viele, nur Zeit gibt es keine mehr zu verschenken. Wir rufen alle Städte und Gemeinden auf, eigenständig für Ihre Standorte Breitbandatlasse zu erarbeiten und zu veröffentlichen; Breitbandanbieter einzuladen, sich dabei einzubringen und schnelle Lösungen zu schaffen. Dann können sich neue Unternehmen ansiedeln, Arbeitsplätze entstehen und es kann das Vergreisen der Kommunen gestoppt werden.
Wir wünschen uns eine offenen Dialog zu diesem Schwerpunktthema und schnelle Lösungen.
Hallo Peter,
so gefällt mir die Homepage viel besser.Wie aber willst Du
den Bürgern mitteilen,das es solch eine Seite im Internet gibt!
Weiterhin viel Erfolg
wünscht Dir
J.Kibart
Hallo Jürgen,
es wird daran gearbeitet, den blog bekannter zu machen. Ich freue mich über die wachsende Bereitschaft, links von Webseiten und blogs auf meinen blog zu setzen. Neben Firmen sind es auch Vereine, die hiermit ihren Willen zu Veränderungen bekunden.
In den kommenden Wochen erscheinen Beiträge in der Presse, die auch auf den blog verweisen.
In den Suchmaschinen konnten bereits gute rankings erzielt werden. Und die Mundpropaganda ist auch nicht zu unterschätzen.
Der blog ist nur eine Form, mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Glauchau zu kommunizieren. Viel wichtiger ist für einen Politiker der direkte Kontakt mit den Menschen.
Die Resonanz des blogs ist recht gut, ich werde in zunehmendem Maße auf die Aussagen in den Beiträgen angesprochen.
Danke für die guten Wünsche!
P. Dresler
Guten Tag Herr Dr. Dresler,
leider konnte ich zur Gesprächsrunde im Wettiner Hof nicht kommen, drum wäre es super, wenn Sie mir ein paar Fragen zu Ihrer angestrebten Politik beantworten könnten, wobei mir 3.) als Fan und Spieler des VfB Glauchau sowie Erstwähler besonders am Herzen liegt :
1.) Welche Ziele haben Sie sich gesetzt, falls Sie zum Bürgermeister gewählt werden?
2.) Wo würden Sie sich politisch gesehen einordnen?Links,Rechts,Mitte?CDU-Nah,Linkspartei-Nah?Von allem etwas?
3.) Wie stehen Sie der Fußball-Landschaft in Glauchau gegenüber,sind Sie für eine Fusion der 3 großen Vereine oder eher dagegen und für eine kontinuierliche, gezielte Unterstützung eines Vereins?Welchem Verein würden Sie am ehesten den „Vorzug“ geben? (Ich habe natürlich Verständnis dafür,dass Ihre Überlegungen zu so einem konkreten Thema unter Umständen noch nicht ganz voran geschritten sind.)
Fürs erste soll es das gewesen sein,Tschüss und viel Erfolg.Ich bin sicher ein Wechsel würde Glauchau gut tuen.
Michael B.
Hallo Michael,
Ihre Anfrage wird in meinen Notizen zum 27. April auf der Start- Seite einer vorläufigen Betrachtung unterzogen. Vielen Dank für Ihren Beitrag!
Ihr
Dr. Peter Dresler
Lieber Herr Dr. Dresler,
eine Woche Schulferien sind vorbei und ich mache mir so meine Gedanken, wie Kinder und Jugendliche, die nicht in den Urlaub fahren können (davon gibt es meines Wissens nach eine nicht unerhebliche Zahl in Glauchau) ihre Ferientage wohl verbringen.
Ich arbeite nun schon die 2. Woche in Zwickau in der „Ministadt- eine Spielstadt für Kinder“. Das ist eine Ferienaktion über fast 2 Wochen, die gemeinsam von den Freizeiteinrichtungen des Jugend- und Sozialamtes Zwickau, Einrichtungen der Freien Trägern sowie Privatpersonen durchgeführt wird. Sie läuft zum 3. Mal und wird in diesem Jahr am 24.07.07 von 16 – 20 Uhr mit einem großen Abschlussfest geschlossen. Alle Beteiligten, ob Kinder und deren Eltern (sie dürfen am Nachmittag als Gast in die Stadt), Mitarbeiter und unsere Sponsoren sind begeistert von dieser Idee, die lebt. Nachdenklich macht mich in diesem Zusammenhang, dass Horterzieher, die über Glauchauer Kinder Erlebnisberichte aus dem Vorjahr erhielten und gebeten wurden, doch einen Tag der Ferien für einen Besuch dieser Ministadt zu reservieren, den Wünschen dieser Kinder nicht nachkommen. (Wir sind nicht nur für Zwickauer offen und werden auch nicht nur von diesen besucht, wie uns die täglichen Anmeldungen zeigen.)
Eine solche Ferienaktion wäre auch etwas für unsere Stadt! Man kann ja klein beginnen und nach und nach größer werden. Auf alle Fälle hätten dann auch unsere Kinder einmal mehr das Gefühl, dass man sie ernst nimmt. Mit dem Kindergipfel gab es einen guten Start, vielleicht können wir daran anknüpfen und darauf aufbauen.
Ein anderer Gedanke beschäftigt mich ebenfalls sehr – unsere Jugend betreffend. Wie oft höre ich in Gesprächen die Meinung, die Jugend taugt doch nichts. Nun habe ich generell etwas gegen Verallgemeinerungen, und ich bin nicht so blauäugig, dass ich nicht wüsste, dass es auch in der Jugend schwarze Schafe gibt. Aber in welcher Altersgruppe gibt es sie nicht?! Jugendliche müssen, genauso wie Kinder, die Gelegenheit haben, sich auszuprobieren. Sicher, in den Schulen gibt es zunehmend hochinteressante Arbeitsgemeinschaften, in denen sicher fast Jeder etwas passendes findet. Aber in den Ferien? – Ich habe mal im Internet und in der Zeitung recherchiert, wo es welche Angebote für die jungen Leute ab 14 gibt. Es ist erschreckend! Das Freizeitparadies mit seinem dazugehörigen JC „Würfel“ bildet nach den Veröffentlichungen in den Medien eine rühmliche Ausnahme! (Ich kann bis heute nicht nachvollziehen, warum es dem FZP in der Vergangenheit und noch heute so schwer gemacht wurde und wird! Eigentlich gebührt dieser Einrichtung volle Unterstützung! Ach ja, ich vergaß das liebe Geld!)
Das FZP kann allein nicht alles schaffen. Der Treffpunkt C hat Sommerpause. Da ich durch meinen Sohn und seinen Freundeskreis auch regelmäßig Kontakt zu Glauchauer Jugendlichen habe , weiß ich auch, dass sie sich etwas mehr Möglichkeiten für die Gruppe ab 16 wünschen – ohne Unmengen von Alkohol und Schlimmerem. Wir reden oft über solche Fragen. Außerhalb der Schule haben sie noch nicht die offenen Ohren gefunden, die sie sich wünschen. Gegen einen geeigneten erwachsenen Partner, eventuell bzw. idealerweise mit einer entsprechenden Ausbildung, an ihrer Seite hätten sie auch nichts einzuwenden. Aber das kostet auch wieder Geld. Eines ist aber auf jeden Fall sicher: unsere Jugend will aktiv sein, einbezogen werden, will Grenzen aufgezeigt bekommen, ohne bevormundet zu werden. Keiner wird mit dieser Aktivität geboren, sie kann und muss erlernt werden. Und dann macht sie auch Spaß, mehr als nur Konsument zu sein.
Lieber Herr Dr. Dresler! Ich hoffe sehr, Sie nehmen sich meine Worte nicht persönlich an. Ich musste meinen Gedanken einfach mal freien Lauf lassen. Und nach unseren bisherigen Kontakten schätze ich Sie so ein, dass ich das auch an Sie senden darf.
Für Ihren Start am 1. August wünsche ich Ihnen viel Kraft und gute Nerven.
Herzliche Grüße sendet
Haldis Lindenhayn
Sehr geehrter Herr Dr. Dresler,
mit Bedauern las ich in der FP vom 28.08.2008, dass das „Wohngebiet an der Hauptstraße“ in Niederlungwitz bei der geplanten Erweiterung der DSL-Zugänge für Glauchau nicht mit einbezogen wird. Meine Frage dazu: Warum ? Es ist zwar die Rede von „später“, aber ich glaube nicht daran. Wir sind eine von vielen jungen Familien in unserem Wohngebiet mit zwei schulpflichtigen Kindern. Schon allein um den heutigen Ansprüchen in der Schule gerecht zu werden ist es unbedingt notwendig einen vernünftigen Internetzugang zu haben. Ich bitte Sie, auch im Namen unserer Kinder, an diesem Thema weiter dran zu bleiben.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Trumpold
Sehr geehrter Herr Trumpold,
Herr Dr. Dresler hat der Wirtschaftsförderung Ihre E-Mail zur Bearbeitung weitergeleitet. Vielen Dank für Ihre Anfrage.
Wir als Stadtverwaltung sind einerseits sehr froh, mittlerweile eine Kooperationsvereinbarung mit der Deutschen Telekom AG als Partner „in den Händen zu halten“, die uns einen zeitnahen Ausbau der DSL-Infrastruktur im Großteil des Glauchauer Stadtgebietes zusichert, andererseits ist es natürlich auch für uns ein unbefriedigender Zustand, dass auch noch nach der aktuellen Ausbaumaßnahme einzelne Versorgungslücken bestehen.
Die Deutsche Telekom AG teilte uns mit, dass der zweifelsohne für den Wohnstandort Glauchau sehr wichtige Standort des „Wohngebietes an der Hauptstraße Niederlungwitz“ nicht zum aktuellen Ausbaugebiet gehören könne, weil derzeit noch keine technische Möglichkeit zur Überwindung der Barriere „Glasfaserkabel“ gegeben sei. Gleichwohl würden momentan jedoch zur Lösung dieses Problems Technologieversuche im Dresdner Raum angestellt, denn die Deutsche Telekom AG hat unumstritten ebenso ein großes Interesse daran, schnellstmöglich allen Ihren Kunden moderne Kommunikationsstandards anbieten zu können.
Sehr geehrter Herr Trumpold, Sie können sich sicher sein, dass sich die Stadt Glauchau der Notwendigkeit einer flächendeckenden Breitbandversorgung bewusst ist. Sie wird daher voraussichtlich im 4. Quartal eine zweite offizielle Anfrage an die Deutsche Telekom richten, um eine zügige Bereitstellung der Breitbandanschlussmöglichkeit auch in Ihrem Wohngebiet zu forcieren. Sobald sich ein neuer Sachstand ergibt, werden wir selbstverständlich über die Presse darüber informieren.
Für weitere Fragen stehen wir gern als Ansprechpartner zur Verfügung.
Mit freundlichem Gruß
Im Auftrag
D i r k S a n d i g
Sachbearbeiter Wirtschaftsförderung